08 Dez

Das Kaffeekränzchen – von mittelalterlicher Bierrunde zur europäischen Kaffeehauskultur

Was gibt es Schöneres, als sich zusammen mit den Liebsten bei einer guten Tasse Kaffee über Gott und die Welt zu unterhalten? Vor allem zur Vorweihnachtszeit bietet das klassische Kaffeekränzchen eine gute Möglichkeit, um sich in einer netten Runde bei Stollen und Lebkuchen über Neuigkeiten aller Art auszutauschen. Laden Sie Ihre Freunde doch mal mit einer ansprechenden, individuell gestalteten Einladungskarte zu einem vorweihnachtlichen Kränzchen ein – dem werden selbst die größten Weihnachtsmuffel nicht widerstehen können! Doch wo liegen eigentlich die Wurzeln des geselligen Beisammenseins am Kaffeetisch? Wir haben uns für Sie schlau gemacht.

Mittelalterliches Kaffeekränzchen mit Bier und Brot

Das Kaffeekränzchen – Sie denken dabei nur an gackernde Frauen, die sich bei Kaffee und Kuchen über den neuesten Klatsch und Tratsch unterhalten? Zu Unrecht! Denn die Wurzeln der traditionellen Unterhaltungsrunde finden sich bereits im Mittelalter, als das äthiopische Heißgetränk in Europa noch völlig unbekannt war und sich dafür ein anderes, allseits bekanntes Hopfengetränk zunehmender Beliebtheit erfreute – das Bier. In der germanischen Tradition unterlag die Verantwortung des Bierbrauens nämlich den Frauen und gehörte neben Kochen und Wäschewaschen zur gängigen Routine des Haushalts-Alltags. So zählte eine eigene Brauerei zur ganz normalen Ausstattung der mittelalterlichen Hausfrau, und nicht selten wurden Braukessel als Mitgift verschenkt. Hatten die Frauen frisches Bier gebraut, war es Sitte, dieses bei geselligen Frauenrunden erstmal selbst zu verkosten, wobei statt Kuchen frisches Brot gereicht wurde. Dass es bei diesen Bierkränzchen sicherlich noch lauter und lustiger zugegangen sein muss, als bei der harmloseren modernen Version mit Kaffee, kann man sich nur allzu gut vorstellen.

Kränzchentragende Männer als Gastgeber

Mit der Eröffnung des ersten Kaffeehauses „Bottega del Caffe“ in Venedig im Jahre 1645 feierte die europäische Kaffeehauskultur ihren endgültigen Durchbruch, und Kaffee etablierte sich zum wohl beliebtesten Volksgetränk. Nach der Eröffnung mehrerer Einrichtungen unter anderem in England und Frankreich, schwappte die Kaffee-Welle im Jahr 1677 endlich auch nach Deutschland. Kaffeehäuser galten als sozialer Treffpunkt für Gesellige, Kontaktfreudige und vor allem Künstler. Doch gemütliche Tratschrunden unter Frauen bei einer Tasse Kaffee galten noch immer als unüblich. Unter einem Kränzchen verstand man zu dieser Zeit nämlich eher private Gesellschaften oder Feste in größerem Rahmen, an denen hauptsächlich Männer teilnahmen. Um den Gastgeber eindeutig als solchen identifizieren zu können, trug dieser einen Kranz auf dem Kopf. Dieser wurde im weiteren Verlauf der Veranstaltung an diejenige Person weitergegeben, welche die nächste Gesellschaft auszurichten hatte.

Das Kaffeekränzchen als Statussymbol

Erst im 18. Jahrhundert setzte sich das klassische Kaffeekränzchen – als Zusammentreffen von Frauen bei Kaffee und Kuchen – durch. Dabei nahmen sich die Frauen aus ausnahmslos bürgerlicher Schicht die von Männern ausgerichteten protzigen Dinnergesellschaften zum Vorbild. Kaffeekränzchen wurden also in erster Linie als Möglichkeit gesehen, um mit Statussymbolen zu prahlen, und dienten weniger dem vertrauten Austausch unter Freundinnen. Doch immerhin stellte dies bereits eine kleine willkommene Abwechslung von den Pflichten als Haus-und Ehefrau dar und bot den Frauen eine erste Möglichkeit der eigenständigen Freizeitgestaltung.

Gehen wir Kaffeetrinken? Das Kaffeekränzchen heute

Zum Glück gilt das Kaffeekränzchen heutzutage nicht mehr als Privileg bürgerlicher Frauen, sondern ist zu einer beliebten Freizeitaktivität für Frauen und Männer jeder Altersklasse und Gesellschaftsschicht geworden. Allerdings würden die wenigsten von uns noch sagen „Wollen wir uns zum Kaffeekränzchen treffen?“. Unter einem Kaffeekränzchen verstehen wir vielmehr das klassische „Kaffeetrinken“ oder die Einladung zu „Kaffee und Kuchen“. Nicht zuletzt, weil dem Wort Kaffeekränzchen bis heute noch der etwas bittere Beigeschmack von unseriösem Tratsch anhaftet, vermeiden die meisten von uns die eher altmodische Bezeichnung. Dabei ist es doch ganz natürlich, dass sich bei einer guten und frischen Tasse Kaffee die Zungen lösen, und somit sei sowohl Frauen als auch Männern verziehen. Zögern Sie also nicht, wenn Sie demnächst mal eine Einladung zu einem „Kaffeekränzchen“ erhalten.

17 Okt

Das perfekte Schümli – Eine Wissenschaft für sich

Schümli Kaffee - Eine Wissenschaft für sich

Die Zubereitung eines Kaffees mit einem perfekten Schümli – oder einer «Crema», wie der Barrista das Schümli nennt – als Krönung ist eine Wissenschaft für sich. Das Schümli ist ein Zeichen für einen richtig zubereiteten Espresso. Wir erklären Ihnen wie das perfekte Schümli entsteht.

Als Schümli oder Crema bezeichnet man den goldbraunen, dichten Schaum, der sich auf korrekt zubereitetem Kaffee bildet. Das Schümli besteht aus verschiedenen Inhaltsstoffen: Kaffeebohnenöl, Zuckerarten, Proteinen und Kohlenstoffdioxid. In ihm ist ein grosser Teil des Aromas enthalten. Wieviel Crema sich auf dem Kaffee bildet, hängt auch von der verwendeten Kaffeebohnenmischung an. So enthält die Schümli-Mischung von Caffe Di Lauro 100% beste Arabica-Kaffeebohnen in einer mittleren Röstung – die ideale Grundlage für das perfekte Schümli.

Die feinporige Schaumschicht, eben das Schümli, bildet sich durch den hohen Druck, der von voll- oder halbautomatischen Kaffeemaschinen verwendet wird. Dank diesem Druck bildet sich aus dem in Kaffeebohnen enthaltenen ätherischen Öl der feine, samtige Schaum, der sich an der Oberfläche des Kaffees absetzt. Espresso hat übrigens nichts mit «Express» zu tun. Der Begriff leitet sich vom Italienischen Verb «esprimere» ab, zu Deutsch «herausdrücken», eben weil der Kaffee mit hohem Druck hergestellt wird. Bei einer guten Kaffeemaschine liegt der verwendete Druck bei rund zwölf Bar.

Haselnussbraun und leicht marmoriert

Ein perfektes Schümli ist haselnussbraun und leicht marmoriert. Wenn die Crema stattdessen blass und milchig-trüb ist, so kann dies ein Zeichen dafür sein, dass nicht genügend Aromastoffe extrahiert wurden, zum Beispiel weil die verwendeten Kaffebohnen nicht mehr ganz frisch waren.

Ein sehr dunkles Schümli hingegen ist ein Zeichen dafür, dass der Espresso «überextrahiert» wurde, zum Beispiel weil eine zu stark gemahlene Mischung verwendet wurde und deswegen kleine Partikel durch das Kaffeesieb hindurch in die Tasse geraten sind. Kaffee, der zu heiss aufgebrüht wurde, enthält fast keine Crema – ausserdem ist diese oft dunkelbraun und uneinheitlich aufgerissen. Zu schnell oder zu kalt zubereiteter Kaffee hat ein hellbraunes, viel zu dünnes Schümli.

Das perfekte Schümli zu erreichen bedeutet immer auch ein Herantasten an die richtige Menge Kaffee, den idealen Mahlgrad, die korrekte Wassermenge und die passende Durchlaufzeit des Wassers durch die gemahlenen Kaffeebohnen. Nur wenn alle diese Faktoren stimmen, winkt zum Schluss als Belohnung die perfekte Crema.

Kleine Tricks

Kaffevollautomaten für den Heimgebrauch und Kapselmaschinen bedienen sich oft eines Tricks: Über ein zusätzliches Ventil produzieren sie eine künstliche Crema. Dieses Schümli hat aber mit dem Geschmack einer echten Crema nichts gemeinsam und dient rein optischen Zwecken. Sie besteht zum grössten Teil aus Luft und aufgeschäumtem Kaffee und hat keinen Eigengeschmack. Viele Kaffeetrinker bewerten ein schönes Schümli als ein Zeichen für gute Kaffeequalität – und das wissen eben auch die Hersteller von Kaffeemaschinen. Kaffeegeniesser können ein falsches von einem echten Schümli aber schon anhand der gröberen Bläschenstruktur erkennen.

Der Schümli-Test

Sie müssen sich aber nicht nur auf Ihre Augen verlassen, wenn Sie ein perfektes Schümli erkennen wollen. Lassen Sie einfach ein paar Zuckerkörner von einem Kaffeelöffel auf das Schümli des noch nicht umgerührten Kaffees rieseln. Sinkt der Zucker sofort durch die Crema hindurch in den Kaffee ab, so ist dies kein gutes Zeichen. Bei einem echten, perfekten Schümli bleibt der Zucker erst während drei bis vier Sekunden auf der Crema liegen, bevor er sich mit Kaffee vollgesaugt hat und absinkt. Hat Ihr Kaffee den Schümli-Test bestanden, steht dem perfekten Kaffeegenuss nichts mehr im Wege.

16 Okt

Vier Fakten zu Kaffee, die Sie noch nicht kannten

Nicht nur Menschen mögen Kaffee, sondern auch Pflanzen

Sie haben sich gerade einen leckeren Kaffee aufgebrüht? Werfen Sie bloß den Kaffeesatz nicht in den Müll, denn Sie können diesen als Dünger für Ihre Gartenpflanzen verwenden. Viele Hobbygärtner schwören schon seit langem auf Kaffeesatz als Pflanzendünger. Kaffeesatz enthält viel Stickstoff sowie Kalium und Phosphor und ist mit einem ph-Wert von 5 leicht sauer. Damit ist er optimal geeignet als Energielieferant für Rosen, Moorbeetpflanzen und alle anderen Gewächse, die einen leicht säuerlichen Boden mögen. Am besten vermischen Sie den Kaffeesatz zuerst mit anderen organischen Haushaltsabfällen und kompostieren ihn anschliessend – so erhalten Sie Ihren eigenen, natürlichen Pflanzendünger. Ihre Pflanzen werden es Ihnen mit schönem Blattgrün und gesundem Wachstum danken. Als angenehmer Nebeneffekt hält Kaffeesatz viele verbreitete Schädlinge und Ungeziefer von Ihrem Garten fern.

Kaffee inspirierte schon berühmte Komponisten

Ludwig van Beethoven war ein grosser Kaffeeliebhaber und legte grossen Wert auf die immer gleiche Zubereitung seines Lieblingskaffees. Die Legende besagt, dass er sich für jede Tasse Kaffee immer genau 60 Kaffeebohnen abgezählt haben soll. Auch Johann Sebastian Bach hat sich mit dem Thema Kaffee beschäftigt. Seine Faszination für das schwarze Gebräu war so gross, dass er ihm zu Ehren sogar ein Werk komponierte: Die sogenannte «Kaffeekantate» (BWV 211), bei der es um eine Protagonistin geht, die nur einen Mann heiraten will, der ihr auch in der Ehe jederzeit das Kaffeetrinken gestattet. Der berühmteste Satz aus dieser Kantate ist «Ei! Wie schmeckt der Coffee süss» und hat sich im 18. Jahrhundert zu einem regelrechten Werbeslogan für die vielen Kaffeehäuser entwickelt, die zu dieser Zeit entstanden sind.

Die erste Webcam der Welt ist Kaffee zu verdanken

Anfangs der Neunzigerjahre hatten die Mitarbeiter der Universität Cambridge in England nicht nur akademische Probleme zu lösen. Immer wieder begaben sich Mitarbeiter aus weiter entfernten Gebäudeteilen zur Kaffeemaschine vor dem «Trojan Room»-Rechnerlabor der Universität, nur um festzustellen dass die Kaffeekanne gerade leer war. Darum installierten Techniker 1991 kurzerhand die allererste Webcam der Welt, die ein Bild der Kaffeekanne aufnahm. Von nun an konnten alle Mitarbeiter zuerst im Internet den Füllstand der Kaffeekanne überprüfen, bevor sie sich auf den Weg zur Kaffeemaschine machten. Die Webcam war während zehn Jahren in Betrieb und erreichte schnell Kultstatus im damals noch jungen Internet.

Ein Papst verhalf Kaffee in Europa zum Erfolg

Anfangs des 17. Jahrhunderts begann sich der Kaffeekonsum auch in Europa zu verbreiten, nachdem er im Orient schon sehr beliebt war. Viele Kirchenvertreter waren aber der Überzeugung, dass Kaffee wegen seiner aufputschenden Wirkung ein Gebräu des Teufels war. So wurde im Jahr 1605 dem damaligen Papst Clemens VIII von Kaffeegegnern eine Tasse Kaffee vorgesetzt mit dem Wunsch, dieses Getränk der Heiden als Erfindung des Satans zu brandmarken und zu verbannen. Clemens aber war vom Kaffee so beeindruckt, dass er gesagt haben soll: «Es wäre eine Sünde, dieses Getränk den Ungläubigen zu überlassen. Vielmehr muss man den Kaffee taufen, um ihn zu einem wahren Christengetränk zu machen». Mit dem Segen des damaligen Papstes verbreitete sich der Kaffeekonsum in der Folge auch in Europa in rasendem Tempo.

15 Okt

Unterschied zwischen Arabica und Robusta

Arabica und Robusta Kaffeebohnen

Es geht nichts über einen frischen Kaffee am Morgen um den Tag positiv zu starten. Doch welcher Kaffeebohne schmeckt wie und worauf sollte man achten?

Arabicabohnen und der Wachmacher Robusta

Der Unterschied der Robusta und Arabica Kaffeebohnen liegt schon bei den Pflanzen, wobei Arabica die ist, die am häufigsten angebaut wird. Es gibt noch weitere Pflanzen die zur Herstellung von Kaffee verwendet werden, Arabica und Robusta sind aber mit Abstand die gängigsten Sorten. Die deutlichsten Unterscheidungsmerkmale bei den beiden Bohnen sind die Form und die Grösse. Robustabohnen sind fast rund, deutlich kleiner und haben eine fast gerade Einkerbung auf der flachen Seite. Diese Bohnen haben auch den typischen Braunton des Kaffees.

Arabicabohnen, im Gegensatz dazu, sind oval, grösser und flacher. Der Einschnitt auf der flachen Seite ist fast wie ein S geschwungen. Die Färbung hier ist häufig grünlich bis bläulich, auch wenn es ein paar braune Bohnen gibt. Als Wachmacher ist die Robustabohne durch einen deutlich höheren Koffeingehalt besser geeignet, dafür ist die Arabicabohne etwas gesünder.

Geschmacklich unterscheiden sich die Bohnen ebenfalls, auch wenn dieses durch die Röstung beeinflusst werden kann. Im Allgemeinen ist die Arabicabohne weicher und aromatischer im Geschmack und wird häufig als nicht ganz so bitter wahrgenommen. Für den etwas stärkeren Espressogeschmack werden meistens beide Bohnen gemischt, um den optimalen Geschmack zu erhalten. Auch wenn die Qualität der einzelnen Pflanzen durch die Lage beeinflusst wird, kann allgemein gesagt werden, dass die Arabicabohne als die hochwertigere gilt und aus diesem Grunde meist etwas teurer ist.

Egal für welchen Kaffeebohnen Sie sich entscheiden,

es ist wichtig, dass dieser trocken und bei Zimmertemperatur gelagert wird.
Als Schweizer Kaffee oder Schweizer Espresso ist Schümli Kaffee zu empfehlen. Das beste Ergebnis kann mit Schümli Kaffee Bohnen erreicht werden, da diese frisch gemahlen werden und somit ihren ganzen Geschmack entfalten können. Beim Schümli Kaffee kaufen, ist darauf zu achten, dass es das Original ist. Die Kennzeichnung, welche Kaffeebohne enthalten ist, ist immer sehr deutlich auf der Packung zu erkennen. Natürlich kann der Schweizer Schümli Kaffee in bester Qualität aus eigener Rösterei bei uns hier online gekauft werden.

14 Okt

Die verschiedenen Kaffeezubereitungen auf einen Blick

Kaffeezubreitung - Kaffee mit Schaum - Marina Racine / pixelio.de

Heute wird Kaffee nicht mehr nur noch gekocht, sondern die Zubereitung zeigt einen individuellen persönlichen Lifestyle auf. Ob es die schnelle Tasse „to go“ ist oder das Zelebrieren jedes einzelnen Schritts bei der Zubereitung durch die hochwertigen und exklusiven Designermaschinen. Der Stellenwert, den die Kaffeezubereitung heute hat, hat sich sehr verändert in den letzten Jahren. Mit diesen Kaffemaschinen sind die unterschiedlichsten Kaffeearten zuzubereiten, so dass jeder seinen persönlichen Kaffee kreieren kann.

Kaffeezubereitung in der herkömmlichen Kaffeemaschine

Es bieten sich die verschiedensten Arten der Kaffeezubereitung an, zum Beispiel die Diese Zubereitung von Filterkaffee ist heute immer noch die beliebteste Art Kaffee zu genießen. Mit einer Filterkaffeemaschine wird die Brühmethode durch ein Porzellan oder auch einen Kunststofffilter unterstützt. Der Filter wird mit einer Filtertüte ausgelegt, in die dann ungefähr 7 g Filterkaffee gefüllt werden. Das Pulver wird mit heißem aber nicht mehr kochendem Wasser übergossen. Als Erstes wird der Kaffee mit einer kleinen Menge Wasser übergossen und dann immer im zehn Sekunden Takt wieder aufgefüllt. Der Kaffee wird dabei sehr aromatisch und erfüllt den Raum mit einem herrlichen Kaffeeduft.

Kaffee auf Französisch

Eine weitere Art, Kaffee zu kochen ist die Brühmethode mit der Press-Stempelkanne. Diese Methode wird hauptsächliche in Frankreich genutzt. Dabei wird grob gemahlener Kaffee in eine Glaskanne gegeben und mit kochendem Wasser überschüttet. Wenn der Kaffee 5-6 Minuten gezogen hat, wird er mit einem integrierten Stempel in der Kanne nach unten gedrückt. So wird der Kaffeesatz von der Flüssigkeit getrennt. Eine schnelle und aromatische Angelegenheit. Eine Kaffeezubereitung, die sich in einer besonderen Weise anbietet.

Geschmacklich ein Highlight

Etwas ganz besonderes und wohl auch die älteste Art Kaffee zuzubereiten ist der Türkische Mokka. In einem Extra-Topf, dem Cezve, wird der sehr fein gemahlene Kaffee mit Zucker, Kardamom und mit heißem Wasser erhitzt. Das dauert so lange, bis sich ein feiner Schaum auf dem Sud gebildet hat. Durch das Kardamom und den Zucker bekommt der Mokka einen absolut faszinierenden Geschmack. Auch wenn der Kaffee in den kleinen Espressotassen serviert wird, hat er allerdings nichts mit dem ursprünglichen Espresso zu tun. Mit diesem Kaffee holt man sich den Orient ins Haus. Besonders durch das Kardamom wird der Kaffee zu etwas Besonderem.

Kaffee mit SchaumKaffeezubereitung - Kaffee Crema

Mit einem Halbautomaten, bei dem man vorzugsweise ganz frisches selbstgemahlenes Kaffeepulver nutzt, kann man einen Kaffee kreieren, der das sogenannte Crema entsteht. Das ist der weiße Schaum, der sich auf dem Kaffee bildet. Das Kaffeepulver wird in einen Siebträger gefüllt und wenn dieses „eingeklinkt“ ist, dann wird mit einem hohen Druck das heiße Wasser durch das Sieb mit dem Pulver gedrückt. Dadurch entsteht dann das Crema. Ein Kaffee, der einen besonders cremigen Geschmack verspricht.

Kaffeezubereitung für einzelne Tassen

Für die schnelle Kaffeezubereitung gibt es heute die Kaffeemaschinen mit Tabs oder Kapseln. Das sind die sogenannten Single Portion Maschinen. Diese werden gerne genutzt und sind auch in der Bedienung sehr einfach. Die Kaffeemenge ist in den Tabs und Kapseln enthalten und bieten sich in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen an. Ob Latte Macchiato, Espresso oder auch Cappuccino, es sind alle Kaffeespezialitäten zu bekommen. Durch diese Maschinen hat man immer einen frisch zubereiteten Kaffee. So kann man sich seinen individuellen Kaffee auf schnelle Art zubereiten.

Titelbild: Marina Racine  / pixelio.de

13 Okt

Reduzierung der Versandkosten und Grenzwert zur Versand-kostenfreien Lieferung

Ab dem 13.10.2014 gelten unsere reduzierten Versandkosten für Bestellungen bis 39€ in unserem Schweizer Gourmet Kaffeeshop.

Somit sind alle Bestellungen mit einem Warenkorbwert von über 39€ ab sofort kostenlos. Mit diesem Schritt haben wir nicht nur die Versandkosten um einen Euro reduziert sondern auch den Grenzwert für eine Versandkostenfreie Bestellung um 10,99€ gesenkt.

Jetzt gleich die neuen Vorteile nutzen und unsere Angebote ausprobieren!

Änderungen im Detail

3.1. Die Versandkosten bemessen sich nach dem Gesamtpreis.
Versandkosten bis 39,00 EUR (49,99 EUR) 3,90 EUR (4,90 EUR)
08 Okt

So wird Kaffee richtig gelagert!

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Kaffee ist für die Meisten nicht nur ein Getränk. Er symbolisiert den guten Start in den Tag, das Obligat am Morgen! Kaffee ist Entspannung nach einem stressigen Arbeitstag, eine Massage in heiß und flüssig. Und als solches sollte er auch behandelt werden!

Alle mal tief ausatmen

So oder ähnlich könnte man die erste Regel bei der Lagerung von Kaffee bzw. Kaffeebohnen bezeichnen. Frisch gerösteter Kaffee gibt in den ersten Tagen CO2 ab. Da er aber auch bei Kontakt mit Sauerstoff schnell sein Aroma verliert, sind Verpackungen mit sogenanntem Aromaventil eine optimale Möglichkeit der Lagerung. Das Aromaventil ermöglicht dem CO2 zu entweichen, jedoch kann der Sauerstoff nicht in die Verpackung eindringen. Nach dem Öffnen des Kaffees, sollte dieser möglichst schnell verbraucht werden (Kaffeebohnen innerhalb von 4 – 6 Wochen, bereits gemahlener bestenfalls sogar innerhalb von 2 Wochen), da auch Feuchtigkeit, Fremdgerüche, oder auch Wärme zum Aromaverlust beitragen. Im Haushalt bieten sich nach dem Öffnen der Packung besonders lichtundurchlässige Gefäße an, wie beispielsweise undurchsichtige Tupperware, oder dunkle verschließbare Glasbehälter.

Stück für Stück zum Kaffeeglück

Wer auch bei Kaffeebohnen zu sogenannten „Hamsterkäufen“ neigt, sieht sich gezwungen den Kaffee über einen längeren Zeitraum aufzubewahren. Die beste Methode ist hierbei den Kaffee einzufrieren. Tiefgekühlt verliert er kein Aroma, da die Kaffeeöle mit eingefroren werden und die Oxidation unterbunden wird. Von einer Kühlschranklagerung ist hingegen, aufgrund der zu hohen Temperatur, abzuraten. Bestenfalls sollte der Kaffe in kleinen „Gruppen“ und luftdicht eingefroren werden.

Kaffeebohnen in der richtigen Menge einfrieren

Auch beim Entnehmen sollte der Kaffe in der luftdichten Verpackung verbleiben, damit die Kaffeebohnen nicht zu schnell auftauen und von der warmen Raumluft und dem Sauerstoff „überwältigt“ werden, heißt schnell an Geschmack verlieren. Optimal ist es, die Kaffeegruppen so zu gestalten, dass man gleich die richtige Menge entnehmen kann, die man braucht, denn bereits aufgetaute Bohnen sollten keinesfalls ein weiteres Mal tiefgekühlt werden.

Für Individualisten: Der richtige Kaffee für jedermann

Genauso vielfältig wie der Charakter einer Person, kann auch der Charakter einer Kaffeebohne sein. Beim Kaffee von DiLauro steht Qualität vor Quantität. Kaffeeinteressierte können sich hier ein genaueres Bild über verschiedene schweizer Kaffeesorten machen und sich für die genau Richtige entscheiden. Ein breites Angebot an schweizer Kaffeesorten findet sich ebenso auf unseren Shop.

Denn der Kaffee am Morgen sollte nicht irgendeiner sein.

 

Foto flickr.com: Bruno Cordioli